Sonntag , 19 November 2017
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Sponsored Video: #Germanmut – die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Weihnachten – Fest der Liebe, Jesu Geburt und 2016 auch das Fest großer politischer Vorhaben. So haben sich die Freien Demokraten in diesem Jahr ganz bewusst dazu entschieden, ihre Kampagne #Germanmut mit dem Werbespot „Geboren am 24. Dezember“ um ein weiteres Kapitel zu ergänzen und damit ein gesellschaftlich relevantes Thema mit der Weihnachtsgeschichte zu verknüpfen. Chancengleichheit lautet das Schlüsselwort, mit dem die FDP allen voran die selbstbestimmte Entwicklung junger und heranwachsender Menschen zum Kernthema ihres Wahlkampfes ernennt und ihnen Mut macht, eigene Träume zu verwirklichen.

Jeder soll die gleichen Chancen bekommen um das zu machen, was er wirklich will; ganz ohne Benachteiligung und bürokratische Hürden – so lässt sich das Vorhaben #Germanmut kurz und bündig zusammenfassen. Nun befinden wir uns also in der Weihnachtszeit, die für viele gleichwohl die schönste Zeit des Jahres ist. Menschen kehren in den Kreis ihrer Liebsten heim, um harmonische und besinnliche Festtage mit ihnen zu verbringen. Weihnachten gilt als das Fest der Familie und natürlich dürfen am schönsten Tag des Jahres keinesfalls die Geschenke fehlen, mit denen man anderen eine Freude macht. Doch die Wochen vor dem Fest entpuppen sich nicht selten als stressig und viele arbeiten auf eine perfektionierte Inszenierung des Festes hin. So kommt es nicht von ungefähr, dass eine bekannte Elektronik-Fachmarktkette vor einigen Jahren mit der Kampagne „Weihnachten wird unterm Baum entschieden“ deutschlandweit für Furore sorgte. Aus dem Fest der Liebe wurde plötzlich das Spiegelbild unserer heutigen Konsumgesellschaft.

Geboren am 24. Dezember

Ganz anders blickt „Geboren am 24. Dezember“ auf die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Der von der Werbeagentur Heimat Berlin konzipierte Spot ist ein Teil der #Germanmut-Kampagne und erzählt eine moderne Weihnachtsgeschichte auf eine ganz besondere Art und Weise: Sie erzählt die Geschichte einer Hebamme, die ihrem Beruf schon seit fast 40 Jahren leidenschaftlich nachgeht und so auch regelmäßig am Heiligen Abend gearbeitet hat. An diesem Tag, an dem wohl die meisten Familien in besinnlicher Runde zusammenkommen, erblicken auf unserem Planeten rund 200.000 Kinder das Licht der Welt. Im fortlaufenden Film, der aus Einzelbildern von Neugeborenen und Krankenhaussequenzen zusammengesetzt ist, berichtet die Hebamme von einer ganz besonderen Hausgeburt an einem 24. Dezember, bei der sie heute noch Gänsehaut bekommt. Später erfahren wir, dass die am Heiligen Abend geborenen Kinder in Hebammenkreisen auch Christkinder genannt werden. Die kurze Sequenz wird vom Kinderchor-Gesang des populären spanischen Weihnachtsliedes „Riu Riu Chiu“ begleitet und schließt mit den Worten: „Jedes Kind kann die Welt verändern. Wenn es die Chance dazu bekommt.“ – nachdem die Hebamme ihren Gedanken äußert, was später einmal aus den neugeborenen Kindern wird.

@FDP

#Germanmut und die Weihnachtsgeschichte in Krisenzeiten

Ein turbulentes Jahr 2016 liegt hinter uns, in dem insbesondere Unzufriedenheit und Angst das politische Geschehen stark beeinflusst haben. Rechtspopulistische Stimmen werden lauter und sowohl der Brexit als auch die US-Wahl stellen insbesondere unser europäisches Gesellschaftssystem und unser freiheitliches Gedankengut auf den Prüfstand. 2016 ist ein Jahr der politischen Krisen und genau an diesem Punkt interveniert die #Germanmut-Weihnachtsgeschichte der FDP. Doch was wollen uns die Freien Demokraten nun damit sagen; mal ganz abgesehen davon, dass der Spot Bestandteil ihrer großangelegten Wahlkampfkampagne für 2017 ist. Die Handlung ist schlicht zusammengefasst, doch sie beinhaltet auch vielschichtige Interpretationsmöglichkeiten. Sie erinnert zum einen an die Geburt Jesu, die im Grunde genommen ebenfalls augenscheinlich unspektakulär verlief und doch etwas Großes bewirkt hat. „Geboren am 24. Dezember“ greift viel mehr auf, als die Geschichte jener Kinder, die wie Gottes Sohn am Heiligen Abend geboren werden. Dort ist nämlich auch die Hebamme, die sich selbstlos in den Dienst unserer Gesellschaft stellt und in ihrer Funktion am Anbeginn des menschlichen Lebens steht. Sie ist es, die den ersten wichtigen Schritt im Leben eines Neugeborenen ermöglicht und begleitet. Im Mittelpunkt des Geschehens steht dieser ganz besondere Moment der Geburt, der die Gegenwart der Hebamme nahezu vergessen macht. Ein Mensch erwacht zum Leben und dieses Szenario verbindet uns alle wie kein zweites auf der Welt. Dabei kann niemandem in die Wiege gelegt werden, später einmal Großartiges zu leisten und die Welt zu verändern. Jedoch muss allen die gleiche Chance gegeben werden, sich unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht und Geld selbst zu verwirklichen. In ihrem 70-Sekunden Spot schaffen es die Macher ein immerwährendes gesellschaftliches Thema prägnant darzustellen und regen uns alle zum Nachdenken an.

Wir können alles – aber nichts ohne Chancen

#Germanmut möchte uns dazu motivieren, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und für das zu kämpfen, was auch Europa ausmacht: Chancengleichheit durch Freiheit und Wohlstand. Die enge Verbindung zur Weihnachtsgeschichte kommt an und ihre Botschaft steht über allen politischen und religiösen Gesinnungen. Die Hebamme wird zum idealisiertes Sinnbild unserer Gesellschaft: Mit ihrem selbstlosen Einsatz begleitet sie Neugeborene auf ihrem ersten Schritt ins Leben und gewährt ihnen somit die Chance, an eben diesem teilzunehmen. Sie zweifelt nicht und ist zur Stelle, wenn es drauf ankommt – dafür nimmt sie sogar in Kauf, an Feiertagen zu arbeiten und stellt damit aufopferungsvoll ihre eigenen Interessen hinten an. Pünktlich zum Weihnachtsfest scheint auch bei der FDP eine Zeit des Umdenkens angebrochen zu sein, denn sie distanziert sich zunehmend von den neoliberalen Einflüssen der jüngsten Zeit. Die im Film vermittelte Contenance steht vor einem stärker sozialliberal-geprägten Hintergrund.

„Am 24. Dezember geboren“ – das sind wir doch irgendwie alle und so könnte auch die Weihnachtsgeschichte mit keiner besseren Aussage schließen, als:
Jedes Kind kann alles werden. Solange man ihm die Chance dazu gibt.

 

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