Sonntag , 26 Februar 2017
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Ökostrom – In den USA kein Problem

Ein leidiges Thema: Grüne Energie – oder Ökostrom. Gerade in Deutschland vergeht so manch einem Verbraucher die Lust auf grünen Strom gehörig, wenn er erst einmal den Blick auf die Stromrechnung wagt. Mit seinem Konzept sollte Deutschland einst Vorreiter in Sachen grüner Energie sein. Das hätte auch funktioniert, hätte man sich diesen Weg schließlich nicht verbaut.

Deutschland verliert

Dabei hatte einst alles so gut angefangen. Bis schließlich wichtige Stromtrassen mit Verspätung zu kämpfen hatten und teilweise nach wie vor nicht fertiggestellt wurden. Bis die Politik endlich begriff, dass Kohlekraftwerke und AKW weit weniger flexibel abgeschaltet werden können als Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke und damit das Stromnetz für eben jene sauberen Technologien verstopfen. Nur die EEG-Umlage, die blieb. Und die macht es dem deutschen Verbraucher immer schwerer. Denn während der Strompreis an der Börse zu äußerst günstigen Preisen gehandelt wird, steigt die Ökostromumlage entsprechend an. So kann es sich für den einzelnen zwar lohnen, den Stromanbieter zu wechseln, doch auch Strompreisrechner können nicht verhindern, dass die Preise allmählich durch die Bank ansteigen. Ein Strompreisvergleich bringt daher lediglich eine Besserung, allerdings nicht die Preise von einst zurück.

Die USA als neues Vorbild?

Während der Ökostrom in Deutschland also viel mehr ein Graus ist, der nicht nur den Verbrauchern zu schaffen macht, sondern auch die Unternehmen und die Politik beschäftigt, tut sich in den USA hingegen etwas.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat sich die großen Technologiekonzerne der USA vorgeknöpft und dabei festgestellt, was so manch einen überraschen dürfte. So schmutzig wie ihr Image sind die USA nämlich gar nicht. Egal ob Apple, Facebook oder Google – Greenpeace zeigt sich mit den Top-Unternehmen der USA insgesamt zufrieden. Apples Bemühungen in Sachen sauberen Stroms machen sich allmählich bezahlt, den bereits im dritten Jahr in Folge führt der iPhone-Konzern die Liste an und setzt insgesamt auf 83 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Dahinter rangieren Facebook mit 67 Prozent und Google mit 56 Prozent.

Doch schon in Kürze könnte sich hier etwas tun. Denn Alphabet, der Konzern, der hinter Google steht, kündigte Ende des vergangenen Jahres an, schon in Kürze den kompletten Strom für Rechenzentren sowie für Büros vollständig aus erneuerbaren Energien zu beziehen.

Aber es gibt auch negative Beispiele. Amazon zum Beispiel setzt laut Greenpeace nur zu 17 Prozent auf Ökostrom. Der restliche Strombedarf wird hauptsächlich aus AKW und Kohlekraftwerken bezogen.

 

 

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