Mittwoch , 28 Juni 2017
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Strompreise steigen 2017 massiv an

Neues Jahr. Aber neu ist das nicht: Die Strompreise steigen. Schon seit Monaten kündigt sich eine massive Preiserhöhung beim Strom an. Diese ist auf zahlreiche Faktoren zurückzuführen.

Strompreise ziehen kräftig an

Bereits zum Jahreswechsel haben nun rund 40 Prozent aller Grundversorger die Preise deutlich angehoben. Andere werden definitiv nachziehen. Wie Check24 derzeit erörterte, sind aktuelle 11 Millionen deutsche Haushalte von der Verteuerung der Strompreise zum Jahreswechsel betroffen. Durchschnittlich gingen diese um 3,5 Prozent hoch. Das Vergleichsportal vermutet darüber hinaus, dass zwischen März und April weitere Stromversorger nachziehen werden.

Besonders teuer kam die Verbraucher allerdings Weihnachten zu stehen. So kurios dies auch klingen mag, so stellten mehrere Medien mittlerweile fest, dass an Weihnachten überschüssiger Strom vernichtet werden musste, was sich auf ganze 20 Millionen Euro beläuft. Denn dieser überschüssige Ökostrom wurde  zwar produziert, konnte aber nicht ins Netz eingespeist werden, da weder der Bedarf noch die Kapazitäten vorhanden waren.

Fossile Brennstoffe tragen Mitschuld

Hier zeigt sich wieder die große Problematik, mit der der Strommarkt zu kämpfen hat. Ökostrom wird zwar produziert. Gleichzeitig befinden sich jedoch noch genügend Kraftwerke wie AKW und Kohlekraftwerke am Netz. Letztere verpesten die Luft, während Ökostrom resourcenschonend gewonnen wird. Doch können Kohlekraftwerke weit weniger flexibel abgestellt werden, wie dies zum Beispiel bei Windkraftanlagen der Fall ist. Das Resultat: Der Ökostrom verpufft, während weiterhin der „schmutzige“ Strom eingespeist wird. Zugleich sinken die Marktpreise für Strom an der Börse. Doch je günstiger Strom zu haben ist, desto teurer wird die EEG-Umlage. Ein Teufelskreis, der auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird.

Und während die am Geldbeutel spüren, wie Strom immer teurer wird, raten Experten zum Strompreisvergleich. Gerade wer im Vertrag eines Grundversorgers ist und noch nie den Stromanbieter gewechselt hat, zahlt zu viel. Bei einem Stromanbieterwechsel kann dann zum Teil erheblich gespart werden. Hierbei helfen Strompreisrechner, mit denen sich ohne viel Aufwand erkennen lässt, welcher Anbieter womöglich die günstigere Alternative zum derzeitigen Versorger darstellt.

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