Sonntag , 11 Dezember 2016
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Wenn die Regierung der Energiewende im Weg steht…

Der „Stiebel Eltron Energie-Trendmonitor 2016“ befragte 1.000 Bundesbürgern zum Thema Energiewende. Diese Befragung fördert einen interessanten Einblick in deren Meinung zum Klimaschutz und der Energiewende zu Tage.

Die Regierung boykottiert den Klimaschutz

In der Befragung, über die auch das Energiemagazin Sonne, Wind, Wärme berichtet, geben demnach 80 Prozent der Befragten an, mit den Klimaschutzzielen einverstanden zu sein. Das ist insofern nicht überraschend. Immer mehr Menschen verhalten sich umweltbewusster. Schließlich wurde uns nun schon oft genug vor Augen geführt, welche drastischen Veränderungen der Klimawandel mit sich bringt. Für unsere Zukunft und unser Leben.

Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass diese Befürworter der Klimaschutzziele angeben, der Staat müsse handeln. Er solle den Verzicht auf fossile Brennstoffe und den Umstieg auf erneuerbare Energien besser fördern.

Daraus ergibt sich, dass immerhin 71 Prozent der Befragten angaben, die Bundesregierung sei in Sachen Energiewende auf dem falschen Weg. Insbesondere die Tatsache, dass umweltschädliche und fossile Brennstoffe günstiger gemacht werden, während der umweltfreundliche Strom aus erneuerbaren Energien immer teurer werde, würde den Klimaschutzzielen im Weg stehen.

Deshalb fordern die Befragten auch, dass die Kosten der Energiewende auf diejenigen umgelegt werden, die der Umwelt durch die Nutzung fossiler Ressourcen den meisten Schaden zufügen.

Ökostrom ist viel zu teuer

An dieser Umfrage sieht man erneut, dass sich – abgesehen von der Politik – die meisten Menschen einig sind: Ökostrom ist zu teuer. Es ist wohl deshalb auch nicht allzu gewagt zu denken, dass viele die Energiewende aus diesem Grund so kritisch sehen. Den Verbraucher kostet sie zu viel.

Besonders die Tatsache, dass die günstigen Strompreise nicht an die Verbraucher weitergegeben werden, sorgt für viel Unmut.

Verbraucherschützer haben deshalb bereits – insbesondere Kunden, die noch nie den Stromanbieter gewechselt haben – die Verbraucher dazu aufgefordert, Strompreise zu vergleichen. Man solle über einen Stromanbieterwechsel nachdenken, um so bis zu rund 170 Euro im Jahr zu sparen. Behilflich beim Anbietervergleich sind Strompreisrechner. Diese sparen dem am Wechsel interessierten Kunden viel Zeit und Mühe.

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