Sonntag , 11 Dezember 2016
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Klimaschutzplan treibt Strompreis massiv in die Höhe

Gerade in Deutschland sind wir in Sachen Umweltschutz schon recht gut aufgestellt, sieht man mal von den Verzögerungen bei der Energiewende ab. Denn diese Verzögerungen kosten den deutschen Verbraucher so richtig viel Geld. Und als wäre der Strompreis nicht schon hoch genug, könnte dieser mit der geplanten Klimaschutzreform schon bald explodieren.

Alte Heizungen müssen dran glauben…

Wie die Welt schreibt, zieht ein aktueller Regierungsentwurf des Klimaschutzplans 2050 die Voraussetzungen, die Immobilienbesitzer und Häuslebauer künftig erfüllen müssen, massiv an.

Großen Wert legt der Entwurf darauf, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. Noch bevor die fossilen Brennstoffe aus Autos und Gewerbebetrieben verbannt werden sollen, müssen die Häuslebauer in den sauren Apfel beißen.

Wird der aktuelle Entwurf umgesetzt, bedeutet dies, dass ab dem Jahr 2030 keine Gas- oder Ölheizungen in neu gebauten Wohnimmobilien mehr verbaut werden dürfen. Wie die Welt aus dem ihr vorliegenden Entwurf zitiert: „Für die bis 2030 zu errichtenden Neubauten bedeutet dies, dass das energetische Anforderungsniveau bezogen auf den Endenergiebedarf für Wohngebäude auf einen Wert unterhalb von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter weiterzuentwickeln ist.“

Die Stromkosten explodieren

Wie auch der Focus schreibt, stehen diesem Vorhaben noch zahlreiche Hürden im Weg, die allesamt eines bedeuten: Mehr Kosten für den privaten Verbraucher.

So gäbe es zum einen noch gar nicht die notwendige Infrastruktur. Und auch zahlreiche technische Fragen müssten noch geklärt werden. Denn die derzeitigen Mittel reichen wohl kaum aus, um eine solche Wende innerhalb weniger Jahre herbeizuführen, wenn man allein bedenkt, wie sehr sich die Nord-Süd-Stromtrasse verzögert, die für die Energiewende so bedeutsam wäre.

Wie teuer diese Umstellung von Heizungssystemen, die von fossilen Brennstoffen zehren, auf strombasierte Heizungen wäre, zeigt das Beispiel aus dem Bericht. Eine Kilowattstunde Erdgas wird hier mit 6,23 Cent beziffert. Eine Kilowattstunde Strom für eine Wärmepumpe hingegen kostet 23 Cent. Wie die Initiative Zukunft Erdgas im Bericht erwähnt wird, lägen die Kosten für die „Elektrifizierung des Wärmemarktes“ bei 2.000 Milliarden Euro, umgerechnet etwa 50.000 Euro pro Haushalt.

Wie Strom immer teurer wird

Die Energiewende und Vorhaben wie das oben thematisierte, tragen dazu bei, dass die Kosten für Strom immer weiter steigen. Zuletzt wurde ebenfalls vorgeschlagen, Unternehmen weiter zu entlasten und die Kosten stattdessen auf die privaten Verbraucher umzulegen.

Während der Strom insgesamt also immer teurer wird, lohnt sich nach wie vor, sich den günstigsten Tarif herauszupicken. Mit einem Stromrechner kann schnell und einfach ein Strompreisvergleich erzielt werden. Dieser kann bestens als Hilfestellung dienen, wenn man den Stromanbieter wechseln möchte, um somit zu einem günstigeren Tarif zu wechseln.

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