Dienstag , 6 Dezember 2016
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Perfekt ergänzt? Tesla plant Solar City zu kaufen

Vor kurzem ließ man bei Apple verlauten, dass man in das Energiegeschäft einsteigen möchte. Zwar würden mit dem Strom aus Apple Photovoltaikanlagen zunächst nur Unternehmen versorgt werden, ein interessanter Einstieg auf den Energiemarkt wäre das allerdings schon.

Insbesondere, da andere Unternehmen nun womöglich – zumindest in ähnlicher Hinsicht – nachziehen könnten.

Wie unter anderem Golem.de berichtet, plant Tesla- und Solar-City-Verantwortlicher Elon Musk einen interessanten Schachzug. Tesla soll Solar City kaufen.

Zwei Unternehmen, die zusammenpassen?

Während Tesla Elektroautos herstellt und ebenso Energieanlagen, baut Solar City Solaranlagen. Das zu Tesla gehörende Tesla Energy ist für die Akkus zuständig.

Der Kauf von Solar City, dem Unternehmen, das von Musks Cousin Lyndon Rive geleitet wird, soll Tesla perfekt ergänzen. So schwebt dem Tesla-Chef vor, dass die von Tesla Energy hergestellten Akkus künftig in Garagen und Firmen aufgestellt werden. Solar City installiere die von Tesla hergestellten Akkus und beliefere sie mit Strom aus seinen Solaranlagen.

Ein ehrgeiziges Vorhaben

Solchen Übernahmeplänen müssen natürlich die zuständigen Aufsichtsbehörden noch zustimmen. Und selbst wenn diese zustimmen: Vielen Anlegern gefallen die Pläne offenbar nicht. Nach der Ankündigung eben jener Pläne brach die Tesla-Aktie ein. Und ob Solar City wirklich eine Hilfe für Tesla sein kann, ist auch noch fraglich. Denn aufgrund von diversen US-Bundesstaaten gestrichenen Fördermaßnahmen, strauchelt das Unternehmen selbst.

Veränderungen auf dem Strommarkt

Mit der Energiewende und dem Ausbau erneuerbarer Energien würde es sich geradezu anbieten, vermehrt auf von Unternehmen produzierten Strom zu setzen und damit die schon in ein paar Jahren abgeschalteten AKWs auszugleichen. Andererseits gibt es in Deutschland – im Vergleich zu anderen Ländern – das Problem, dass das Stromnetz überfordert ist. Die Trasse vom Norden in den Süden Deutschlands ist hier eines der besten Beispiele.

Während sich Unternehmen, Energiekonzerne und die Politik also nach wie vor über die Energiewende uneins sind, bleibt dem deutschen Verbraucher kaum etwas Anderes übrig, als sich nach wie vor nach den günstigsten Strompreisen umzuschauen, um nicht unnötig zu viel zu zahlen. Ein Strompreisrechner hilft enorm dabei, den Strompreisvergleich durchzuführen und somit eine Antwort auf die Frage zu finden, ob es sich lohnt, den Stromanbieter zu wechseln.

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