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Eine Zukunft im Zeichen des Friedens

butterfly fingerIst die Welt, in der wir leben, wirklich nach unseren Vorstellungen organisiert? Dient der „globale Kapitalismus“ dem Wohlergehen des Menschen? Je mehr wir darüber nachdenken, desto eindeutiger fällt die Antwort auf diese und ähnliche Fragen aus: Nein! Auch wenn wir selten daran erinnert werden, so gibt es doch rund um den Erdball Millionen von Menschen, die intensiv an einer Verbesserung unser aller Lebensbedingungen arbeiten. Deren Ziel es ist, eine friedliche, dauerhafte und menschenwürdige Zukunft zu schaffen. Eines dieser Projekte findet sich in Portugal und ist unter dem Namen „Tamera“ bekannt.

Schon vor 35 Jahren haben die ersten Pioniere von Tamera mit ihren Forschungen und Experimenten begonnen. Ziel war von Anfang an ein Modell zu schaffen, das ein friedliches Miteinander ermöglich.

Vera Kleinhammer erklärt in der folgenden Videobotschaft, wie diese Ziele aussehen. Und mit ergreifenden Worten macht sie begreiflich, dass uns eigentlich gar keine andere Wahl bleibt; es sei denn, wir fahren damit fort, unseren eigenen Heimatplaneten zu zerstören.

Der zu Ende gehende Zyklus, an den der Maya-Kalender erinnert, könnte darauf verweisen, dass wir uns tatsächlich an einem historischen Wendepunkt befinden. „Untergang oder Beginn einer völlig neuen Richtung der Evolution?“

„Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind auf der Erde. Keine andere Tatsache könnte so erschütternd das Scheitern des globalisierten Kapitalismus aufzeichnen!“ Mit diesen Worten weist Vera Kleinhammer auf eine der extremsten Auswirkungen dieser Entwicklung unserer Gesellschaft. Ein Gesellschaftssystem, in dem es weder Platz für Frieden noch für Gemeinsamkeit und Dauerhaftigkeit zu geben scheint. „Die Menschheit ist in eine Sackgasse geraten!“

Bloß elf Minuten dauert dieses Video. Und trotzdem vermittelt es einen überzeugenden Einblick in das Projekt von Tamera. Dabei handelt es sich übrigens keineswegs um das einzige dieser Art. Erst kürzlich erschien ein Artikel von Thorsten Wiesmann, der den „Green Phoenix Kongress 2012“ zum Thema hatte, wo sich Vertreter aus aller Welt einfanden, die sich der Forschung für eine lebenswerte Zukunft widmen.

Doch hören und sehen Sie selbst. Bloß eine mitreißende Aussage von Vera möchte ich noch vorwegnehmen. Sie sagt: „Ich selber bin verliebt in diesen Planeten –und in dieses Projekt. Ich setze darauf, dass die globale Krise, in der wir stehen, das Bewusstsein weckt, um eine völlig neue, eine humane Epoche einzuleiten.“ – Ist dies nicht unser aller Hoffnung?

Über Konrad Hausener