Mittwoch , 25 Mai 2016
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Vom Wissen zur Weisheit – Teil I

lichtspirale„Wir werden“ – schrieb einst Albert Einstein – „eine grundlegend neue Art des Denkens notwendig haben, wenn die Menschheit überleben soll.“ Seine Überlegungen haben nichts an Aktualität verloren. Der folgende Artikel versucht, Aspekte dieser neuen Art des Denkens zu skizzieren. – Schätzungen zufolge verdoppelt sich alle fünf Jahre das gesamte Wissen der Menschheit. Von der Wissensexplosion sind alle Lebensbereiche betroffen. Am schnellsten ändert sich das Wissen in den Informationstechnologien. Die herkömmliche quantitative, analytisch-rationale Wissensaufnahme stößt an ihre Grenzen. Immer schwieriger wird es, der wachsenden Komplexität Herr zu werden, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und Wissen effektiv zu nutzen. In der Wirtschaft hat bereits ein Umdenkungsprozess begonnen, nachdem sich herausgestellt hat, dass intuitive Manager effektiver sind als jene, die auf ihren logischen Verstand setzen. So treffen intuitive Manager vor allem dann bessere Entscheidungen, wenn wenig, sehr viele oder widersprüchliche Informationen vorliegen. Gewachsen ist auch die Nachfrage nach kreativen Kompetenzen, etwa die Fähigkeit neue flexible Lösungen für rasch veränderte Situationen zu finden. Eher zögerlich werden die geänderten Anforderungen, die Arbeit, Beruf und Leben heute stellen, vom Schul- und Hochschulsystem aufgegriffen. Wie eine Bildung aussehen könnte, die neben dem Fachwissen Kreativität, Intuition, Empathie, soziale und ökologische Werte fördern kann, ist offen und im Vergleich zu anderen Themen wie Chancengleichheit eher noch ein randständig.

Interessanterweise gibt es sehr wohl alternative Wissenszugänge, die wiederum eng mit dem natürlichen Lernen in der frühen Kindheit verbunden sind. Es sind dies: Einfühlung, Spiel, Ritual, Symbolverstehen. Daneben gibt es die uralten Praktiken wie Yoga und Meditation, die aber nicht eigentlich mit dem Wissenserwerb in Verbindung gebracht werden. Dies sagt aber mehr über unseren verengten Wissensbegriff und unser gespaltenes Wirklichkeitsverständnis aus als über den Wert und die Reichweite dieser Praktiken. Darüber hinaus bietet die Natur selbst erstaunliche Lösungsansätze, die sich auf menschliche und technische Problemstellungen übertragen ließen. Bergen diese Zugänge, Praktiken und Ansätze vielleicht das Potential einfacher und sicherer zu Erkenntnissen zu gelangen, wie viele der hochtechnisierten Instrumente und systematischen Analyseverfahren? Gäbe es einfachere, kostengünstigere Wege, den Geheimnissen der Wirklichkeit auf die Spur zu kommen, angefangen von den kleinsten Partikeln bis hin zu den Weiten des Weltalls ohne immer größere, kostspieligere Anlagen wie Teilchenbeschleuniger oder Weltraummissionen? Hier ein paar Fragen zur Anregung:

1. Wie schafft es die Distel, harten Asphalt zu durchstoßen?

2. Wie schafft es die Forelle, mitten im reißenden Bach regungslos an der Stelle zu verharren und bei Gefahr pfeilschnell gegen den reißenden Wasserstrom zu entkommen?

3. Wie schaffen es Kleinkinder, trotz vieler Misserfolge leicht gehen zu lernen?

Von der zentrifugalen zur zentripetalen Kraft. Wer diese Fragen als Denksportaufgabe begreift, sieht sich getäuscht. Sie berühren den Kern dessen, worum es bei den natürlich-kreativen Zugängen geht, nämlich: um die Überwindung des Dualismus von Gegensätzen und Gegenkräften und seine Überführung in eine höhere Einheit. Dieses dialektische Prinzip machen sich die Distel und die Forelle zunutze. Sie begegnen Druck mit Sog, Schwerkraft mit Levitation. Des Rätsels Lösung: Stete, nach innen gerichtete, zentripetale Flüssigkeitswirbel erzeugen Auftriebs- bzw. Schubkräfte. Bei der Distel findet dieser Vorgang im zellulären Bereich statt. Bei der Forelle tragen ihre ovale Form und ihre Kiemen zur Bildung zentripetaler Wasserwirbel bei, wodurch ein Unterdruck in Richtung eines Vakuums und damit ein raketenartiger Schub nach vorne entsteht. Im Element Luft ist dasselbe Prinzip im Tornado wirksam. Dabei können die Wirbelkräfte so stark werden, dass sie Eisenbahngeleise verbiegen.

Es war Viktor Schauberger, der dieses Kraftprinzip entdeckte, es als Erklärung für Naturphänomene heranzog und darauf bezogen technische Lösungen entwickelte. Wie er dargelegt hat, verwendet die moderne Wissenschaft und Technik das entgegengesetzte, expansive, zentrifugale Wirkungsprinzip. Ein Beispiel ist der Verbrennungsmotor, in dem mit Luft vermischtes Benzin zur Explosion gebracht wird, wodurch ein Druck auf die Kolben ausgeübt wird und umwelt- und gesundheitsschädliche Abfallstoffe entstehen. An dem Verbrennungsmotor kann man sich klar machen, was Schauberger meint, wenn er sagt, dass zentrifugal zerstreute Kraft Krach macht, einen geringen Wirkungsgrad hat, technisch aufwendig ist und schädlichen Abfall erzeugt. Man begegnet diesem expansiven, nach außen gerichteten Prinzip heute an vielen Stellen. Es ist das derzeit vorherrschende Wachstumsprinzip in Wirtschaft und Wissenschaft, dem auch die Wissensproduktion folgt. Unsummen von Geldern werden ausgegeben, um z.B. die Schädlichkeit in der Energieerzeugung zu reduzieren, statt sich auf eine Energieerzeugung ohne Schadstoffe zu konzentrieren. Die rapide zunehmende Spezialisierung und Variantenvielfalt in der Wirtschaft führt zu immer höheren Kosten, zu immer schwerer beherrschbaren Folgewirkungen, zu immer größerer Verschwendung von Ressourcen. Ohne eine gegenläufige, integrierende Erkenntnisgewinnung sowie eine starke Vereinfachung und Konzentration auf grundlegende Prioritäten wird dieses Vorgehen immer fragwürdiger, teuerer, riskanter.

Von der Schwerkraft zur Leichtkraft. Hier setzen die natürlich-kreativen Erkenntniszugänge an. Sie folgen der nach innen gerichteten Spiralbewegung. Mit anderen Worten: Das von Schauberger entdeckte, zentripetale Kraftprinzip hat eine, auf der psychischen und geistigen Ebene bislang noch wenig bekannte Entsprechung. Diese Entsprechung soll hier ins Bewusstsein gerückt werden. Kinder machen sich das Wirkungsprinzip intuitiv zunutze. Ihre Lebensfreude ist Ausdruck einer „Leichtkraft“. Sog-artig lassen sie sich in die Gegenstände ihre Wahrnehmung und in ihr Spiel hineinziehen. Beflügelt von ihrem Tun, vergessen sie Zeit und Raum, leben sie im Hier und Jetzt. Dabei werden sie getragen von einer Vorfreude, einer „Erwartung des Gelingens“ (Nitschke), was z.B. dem körperlichen Aufrichten und Gehen-lernen auf eigenen Füssen „psychischen Auftrieb“ gibt. Missgeschicke wie Fallen, Anstoßen, Aufschlagen werden von ihnen schnell vergessen. Ihr Gehirn ist noch „unbelastet von den tausend Aufzeichnungen des tausendfachen Gestern“ (Krishnamurti). Wie es scheint, werden mit zunehmendem Lebensalter immer stärker Druck und Reibung erzeugende Kräfte wie Zweifel, Ängste, Kritik wirksam, während die Sog bildenden Kräfte verkümmern oder in Misskredit geraten. Dass Erwachsene viel weniger lachen wie Kinder ist eines der offensichtlichsten Hinweise dafür. Sich selbst und anderen auferlegter Druck wirkt mittlerweile wie eine Volkskrankheit. Zuviel Druck macht „sauer“ und daher krank im körperlichen wie im psychischen Sinne. Deshalb sind die Sog bildenden Gegenkräfte wie Freude, Begeisterung, Wertschätzung, Sinnstiftung, Staunen, Bewegung und Spiel so wichtig. Sie kommen in den natürlich-kreativen Erkenntniszugängen, im schöpferischen Wirken und in der kreativen Ideenfindung zur vollen Geltung.

Vom Erfinden zum Finden. Wie kommt man eigentlich zu Ideen: Finden oder Erfinden? Die Frage beinhaltet eine fundamentale Weichenstellung, von der Wissenserzeugung bis zur Verwertung und Honorierung von Wissen. Die Wirtschaft und Wissenschaft, allen voran die Technik, sind auf das Erfinden eingestellt. Dahinter verbirgt sich ein mächtiger Mythos, nämlich die komplette Verfügungsgewalt über Natur und Objekte. Getragen von diesem Mythos glaubt man, alles nach Belieben aufspalten, in Einzelteile zerlegen und diese neu kombinieren zu können. Der Mythos beinhaltet die Vorstellung, dass es möglich sei, kraft des eigenen Willens quasi aus dem Nichts heraus etwas zu erschaffen, wobei man sich selbst als Urheber der Ideen sieht. Aus diesem omnipotenten Denken heraus, das elementare Voraussetzungen, Verbindungen und Abhängigkeiten leugnet, werden Ansprüche, Privilegien und Schutzrechte abgeleitet. So fügt sich das eine zum anderen, bedingt sich gegenseitig und zusammen bringt es die Wirklichkeit hervor, zu der es anscheinend keine Alternative gibt.

Ist es nicht merkwürdig, dass sich zwei Personengruppen in ihrem kreativen Schaffen nicht als Erfinder, sondern als Findende erleben: Kinder und Genies! Lässt man sich auf die Welt der Kinder ein, so fallen ihnen Ideen zu, finden sie Bilder in sich vor, stoßen sie auf Dinge, die sie erstaunen. Das Vorgehen von Kindern ist suchend, fragend, beobachtend, experimentierend, wobei der Hauptakzent nicht auf dem Ergebnis, sondern auf dem Tun selbst liegt.

Folgt man den Mitteilungen berühmter Wissenschaftler, Schriftsteller, Künstler und Komponisten, so haben sie die entscheidenden Ideen für ihre Errungenschaften nicht konstruiert, sondern in sich gefunden (einzelne Beispiele dafür folgen im zweiten Teil). Die im Geiste geschauten, gehörten und gefühlten Ideen werden beschrieben wie aufgereihte Perlen einer Schnur, wie blitzartige, hoch komprimierte Datenpakete, die es zu entpacken und in geeignete Formen zu übersetzen gilt. Ihre Leistung sehen sie darin, der gefundenen Idee eine geeignete Form zu geben. Einstein kostete es Jahre, die intuitiv erkannte Relativitätstheorie mathematisch auszudrücken.

Ist der Zusammenhang zwischen Kindern und Genies Zufall? Allem Anschein nach nicht, wie Gardner in einer vergleichenden Betrachtung bei genialen Persönlichkeiten feststellt. Er zitiert Baudelaire, der gesagt haben soll, Genie sei die Fähigkeit, nach Belieben in seine Kindheit zurückkehren zu können. Steckt vielleicht in der provokanten Behauptung von Einstein, dass wir im Alter von drei Jahren alles wüssten, was wir jemals an physikalischem Wissen benötigten, eine tiefere Wahrheit? Ist es die Aufgabe des Erwachsenen, das an Wissen zu dekomprimieren, zu entschlüsseln, was er in verdichteter, symbolischer Form in seiner frühen Kindheit aufgenommen hat?

Von den äußeren zu den inneren Sinnen. Wenn dem so wäre, dann bräuchten wir ein ganz anderes Schulsystem, nämlich eines, das den Kindern und Jugendlichen geeignete Formen anbietet und ihr Formverständnis entwickelt, damit sie das verschlüsselte, in sich aufgespeicherte schöpferische Wissen, in Töne, Farben, Bilder, Worte, Zahlen, Formeln ausdrücken und umsetzen können. Wir müssten Abschied nehmen von einem Modell, junge Menschen wie eine Festplatte mit Wissen zu füllen, damit sie später davon zehren können. Wir müssten aufhören Kinder zu belehren, sondern das, was in ihnen zur Entfaltung drängt, zu fördern. Auch Wissenschaft, Wirtschaft und Technik wären gut beraten, sich auf das Entschlüsseln tieferer Wahrheiten, auf das Finden einzustellen. Finden bedeutet Suchen und Bergen, d.h., man muss eine Ahnung haben, wo und wie es sich zu suchen lohnt und behutsam vorgehen, damit man den Fund bergen kann. Hier setzen die besonderen Begabungen z.B. eine gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit für einen bestimmten Bereich der Wirklichkeit an, die ihre Wurzeln in der Kindheit haben. Dies umfasst neben den äußeren Sinnen die inneren und die höheren, wie sie in den Lehren der zeitlosen Weisheit beschrieben werden und fraglos von Genies wie Beethoven eingesetzt wurden. Nach wie vor sind wir stark beeinflusst von einem begrenzenden Wissenschafts- und Religionsverständnis, das uns Scheuklappen und Denkgrenzen auferlegt oder ungewöhnliche Fähigkeiten in das Reich des Aberglaubens und der Esoterik drückt.

Von der Trennung zu Einheit. Das sich eingliedernde Suchen, Aufspüren und Finden benötigt eine offene Haltung und liebevolle Hingabe. Das Finden mündet in der Wahrnehmung von Gesetzmäßigkeiten, inneren Wirkungszusammenhängen und dort, wo wahrhaft Neues, Bahnbrechendes gefunden wird, auch in spirituellen Erfahrungen. Dazu im zweiten Teil mehr. Demgegenüber bedeutet das Erfinden ein Herauslösen aus einem Kontext und Abtrennen innerer und äußerer Verbindungen, weshalb es stets das Risiko negativer Folge- und Nebenwirkungen in sich trägt. Angetrieben von der Illusion der Machbarkeit und einem naiven Fortschrittsglauben erscheint das Erzeugen negativer Wirkungen und Schadstoffe als der Preis des Neuen, des Innovativen. So wird beispielsweise die Schadstoffe ausstoßende Energieerzeugung mit fossilen und radioaktiven Energieträgern damit gerechtfertigt, dass nur so unser Lebensstandard zu halten sei. Überspitzt formuliert lautet die Logik: Lieber krank als arm. Nach Schumpeter baut ökonomische Entwicklung bekanntlich auf schöpferischer Zerstörung alter Strukturen und der Durchsetzung von Innovationen auf. Die Wirtschaft nimmt das Prinzip „Zerstörung“ wörtlich und ordnet z.B. die Zerstörung gesundheitlicher, sozialer und ökologischer Werte dem ökonomischen Fortschritt und technischen Innovationen unter. Was wir derzeit in Wirtschaft und Politik erleben, ist vor allem Symptombekämpfung. Und hier werden Milliarden zur Erhaltung von Strukturen eingesetzt, die dem Untergang geweiht sind. Alles folgt noch der Logik der Druckentlastung, dem Müssen, statt in der Überwindung von Druck in etwas Neues und der Aktivierung des Willens. Dazu eine provokative These: Wenn Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sich von dem expansiven, auf Dominanz und Profit ausgerichteten Streben verabschieden und auf das zentripetale Wirkprinzip, auf Teilen und Gemeinwohl setzen, dann ist der Weg frei Produkte zu erzeugen, die schadstofffrei, leise, dauerhaft und billig sind. Ja, auch billig sind. Gegenwärtig lassen die Machtverhältnisse und das Bewusstsein der Bevölkerung diese Entwicklung noch nicht zu, sowohl was die Realisierung betrifft als auch den verantwortungsvollen Umgang damit. Da die Wachstumsideologie sowie das Konkurrenz- und Konsumdenken mehr oder weniger noch in den Köpfen aller steckt, würden billige Produkte in dieser Phase zu noch mehr Konsum und Verschwendung von Ressourcen führen. Daher sind die im Gange befindlichen Krisen unausweichlich, um das Bewusstsein in Richtung Genügsamkeit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu lenken und unsere Lebensprioritäten zu ändern.

Was kann der neuen Entwicklung zum Durchbruch verhelfen? Parallel zum Bewusstseinswandel der Bevölkerung und dem Zerbrechen alter Strukturen besteht ein Schlüssel darin, das zentripetale Wirkungsprinzip auf Gruppenbeziehungen zu übertragen, weil dies verlustfreie, alles und alle einschließende Kooperation ermöglicht. Gemessen an diesem Potential ist alles, was wir über die Leistungsfähigkeit von Teams kennen wie das Einmaleins im Vergleich zur höheren Mathematik. Wenn zukünftige Gruppen in dieser neuen Qualitätsdimension zusammenarbeiten und ein „Netzwerk des Vertrauens“ (Berners-Lee) bilden, dann sind nach unserem heutigen Verständnis wahre Wunder möglich. Auf Gruppen, die das Wohl der Allgemeinheit und nicht ihren eigenen Profit und Ruhm im Auge haben, ruht die Hoffnung der Menschheit. Diese prognostischen Aussagen fassen eine Zukunftsvision zusammen. Sie beinhalten aufbauend auf dem immer stärker werdenden Einheitsprinzip dreierlei: neue Ideen und Lösungen, neue Organisationsformen und Qualitätsstufen der Zusammenarbeit und die Verfügbarkeit von bislang unbekannten geistigen Energien und Gruppenkräften. Die damit einhergehende „geistige Energiewende“ bringt die neuen Strukturen und Technologien hervor und nicht umgekehrt. Vieles davon ist bereits im Gange. Vermutlich könnten wir viel mehr davon wahrnehmen, wenn unser Blick nicht so stark von dem eingenommen wäre, was derzeit krisenhaft zerfällt und sich dem Neuen noch in den Weg stellt. Es gilt der Satz: Wo das Alte stirbt, keimt bereits das Neue.

Vom Wissen zur Weisheit – Teil II (Die Veröffentlichung ist für Sonntag, den 14. Oktober vorgesehen):

  • Einfühlung als Weg zur integrierten Erkenntnis
  • Spiel als schöpferische Haltung
  • Meditation als Zugang zu geistigen Ideen und Kräften

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