top_abstand_2
top_abstand_1000x4
weiterempfehlen_banner

London: Muslimischer Gewalttäter nur bedingt verurteilt

cherieblairEin unglaubliches Gerichtsurteil erregt die Gemüter Großbritanniens. Vergangenen August wartete Muhamed Furqan in einer Schlange vor einem Bankschalter. Shamso Miah drängelte sich vorbei und wurde von Furqan zur Rede gestellt. Der zerschmetterte ihm daraufhin seinen Kiefer. Der Gewalttäter musste sich nun vor einem Londoner Gericht rechtfertigen. Das Urteil lautet: sechs Monate, bedingt auf zwei Jahre. Die Richterin war niemand geringerer als Cherie Blair, die Ehefrau des ehemaligen britischen Premier-Ministers, Tony Blair. Ihre Erklärung für das ausgesprochen milde Urteil: Mr. Miah ist ein gottesfürchtiger Mann!

Cherie Blair macht kein Geheimnis daraus, selbst religiös zu sein. Sie ist Katholikin. Wie die britische Zeitung „Telegraph“ berichtet, begründete sie ihre Milde mit folgenden Worten: „Ich setzte das Urteil auf zwei Jahre aus, weil Sie ein religiöser Mensch sind und bis jetzt noch keine Probleme verursacht haben. Sie haben einem Mitglied der Öffentlichkeit eine leichte Fraktur des Kiefers zugefügt, während Sie in einer Schlange bei der Lloyds Bank warteten. Sie sind ein religiöser Mann und wissen selbst, dass es sich dabei um kein akzeptables Benehmen handelt!“

Was die „leichte Fraktur“ betrifft, so war Muhamed Furqan, Student und Teilzeit-Verkäufer, sechs Wochen im Krankenstand und konnte vier Wochen sein Haus nicht verlassen. Während dieser Zeit konnte er sich ausschließlich von Suppe ernähren. Der „religiöse Mensch“, Shamso Miah, ist übrigens arbeitslos. Wie der Name des Opfer besagt, gehört Mr. Furqan selbst den Getreuen Mohammeds an und ist der Meinung, dass ein wahrer Muslim niemals einen anderen Menschen attackieren würde.

Anzeige

Eine britische Organisation, die sich „National Secular Society“ nennt, und sich, dem Namen entsprechend, gegen religiös bedingte Vorurteile zur Wehr setzt, erhebt schwere Proteste gegen Cherie Blairs Urteil. Dazu erklärte Terry Sanderson, Präsidentin der Organisation, gegenüber dem „Daily Telegraph: „Dies (die Urteilsbegründung) scheint zu besagen, dass sie einen nichtreligiösen Mann nicht mit der gleichen Großzügigkeit behandelt hätte. Wir glauben, dass es sich dabei um eine Diskriminierung und Ungerechtigkeit handelt.“

Ein erstklassig recherchierter, und durchaus interessant zu lesender, Artikel von Udo Ufkotte findet sich auf der Webseite des Kopp-Verlages, der sich mit sonderbaren Gerichtsurteilen, auch in anderen europäischen Ländern, zu denen u. a. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören, befasst. So wurde kürzlich ein Türke in Österreich zu nicht mehr als zehn Monaten auf Bewährung verurteilt, nachdem er jahrelang Zigaretten auf den Körpern seiner Töchter ausgedrückt hatte, um sie zum Islam zurückzuführen. Die milden Urteile gegenüber Bürgern, die anderen Kulturkreisen entstammen, haben letztendlich alle eines gemeinsam: Rücksichtnahme, selbst Jahrzehnte nach der Einbürgerung. 

AddThis
blog comments powered by Disqus
 
internetanbieter.info


The Intelligence Social Media
TwitterFacebookGoogleYoutubeFeed
Zitat des Tages

Staatsdiener spielen gern Staatsherrschaft. '
Wolfram Weidner

kolumnistenschwein logo

tv_tipp_des_tages_32

BR: 23:15 - 23:45 Uhr
Rundshow
Aktuell und interaktiv

Aktueller denn je!
Aktuelles Wetter
Berlin 24 °C
Hamburg 17 °C
München 17 °C
Köln 19 °C
Frankfurt 22 °C
Stuttgart 20 °C
Wien 17 °C
Zürich 15 °C
  22.05.2012 The Intelligence

banner galapagos

NNE_banner_200