Ein Kind kontrollierte den Flugverkehr in New York
Wie am Mittwoch von CNN in den Abendnachrichten berichtet wurde, passierte am New Yorker John F. Kennedy Airport ein Vorfall, der von einem Sprecher der FAA (Federal Aviation Administration) als empörend bezeichnet wurde. Tonbandaufzeichnungen wurden vorgespielt, in denen eine Kinderstimme Anweisungen an Piloten übermittelte. Sowohl der Angestellte, der seinen Sohn ins Mikrophon reden ließ, als auch dessen Vorgesetzter wurden vom Dienst suspendiert. Und was ist wirklich passiert?
Es handelt sich dabei um ein typisch amerikanisches Aufbauschen eines amüsanten Scherzes. Welcher kleine Junge ist nicht voller Begeisterung, seinen Papa zum Arbeitsplatz begleiten zu dürfen. Welcher Vater ist nicht stolz, den Kollegen seinen aufgeweckten und intelligenten Sohn vorzustellen. Und jetzt ließ der Vater den Knaben sogar noch einige Male ein Sprüchlein ins Mikrophon sagen, was, wie aus dem Klang der Stimmen der Piloten eindeutig hervorging, diese sichtlich erheiterte. Alle waren glücklich. Außer der FAA. Dort will man Köpfe rollen sehen. Ein Repräsentant sprach von notwendigen Disziplinarverfahren, mangelnder Berufsethik und von der Empörung der Öffentlichkeit, die bestenfalls dann negativ reagiert, wenn sich ein Fernsehsender bemüht, daraus einen Skandal zu basteln.




