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Klage wegen Diskriminierung von Nicht-Muslimen

quickrestaurantchaineFrankreich – Wie BBC-News berichtet, wurde gegen eine Kette von Fast-Food-Restaurants von einer offiziellen Kommission Beschwerde eingereicht, weil in diesen Lokalen nur „halales“ Essen angeboten wird. Dieser Begriff wird für Nahrungsmittel verwendet, die von gläubigen Muslimen verzehrt werden dürfen. Nicht nur, dass in Frankreich üblicherweise verzehrte Speisen, wie etwa Schweinefleisch, von der Karte gestrichen wurden, auch wird Fleisch von Tieren angeboten, die nach islamischem Ritual, was nach französischen Gesetzen Tierquälerei entsprechen würde, geschlachtet werden. Der Bürgermeister von Roubaix in Nordfrankreich bezeichnet dies als diskriminierend.

Bei der Kette handelt es sich um „Quick“ mit rund 400 Niederlassungen in Frankreich, Belgien, Ägypten, Algerien, Marokko, Dubai, Luxemburg, Spanien und Russland. Obwohl die offizielle Webseite für Frankreich noch ein appetitanregendes Photo eines Bacon-Burgers zeigt, liegt genau hier der Stein des Anstoßes. Rene Vandierendonck, Bürgermeister von Roubaix, nahm den Austausch des Specks gegen geräucherten Truthahn zum Anlass für seinen Protest. Dazu sagt er: „Der Umstand alleine, dass es dort halale Speisen gibt, stört mich nicht. Aber das geht nun wirklich zu weit, denn nun ist es das einzige angebotene Essen, und das wird zur Diskriminierung!“

Neben einer Klage beim Gericht in Lille, hat der Bürgermeister auch zum Boykott aller Betriebe dieser Kette aufgerufen.

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Die Diskussion um die Zulässigkeit der islamischen Schlachtmethoden flackert immer wieder auf. Schon vor sieben Jahren erklärte ein Beitrag von BBC-News die angewandte Grausamkeit. Anstatt das Tier, mittels eines in den Kopf geschossenen Bolzens, rasch zu erlösen, wird die Halsschlagader durchgeschnitten und das Tier stirbt einen langsamen, qualvollen Tod. Die Argumente von Tierschützern werden regelmäßig mit der Behauptung neutralisiert, dass die Berücksichtigung der Rechte religiöser Minderheiten vorrangig zu behandeln wäre.

Das folgende kurze Video zeigt, wie Tiere nach muslimischer Tradition geschlachtet werden. Der Kommentar erwähnt, dass Noregen, Island, Schweden und die Schweiz die einzigen europäischen Länder seien, in denen diese Art des Tötens von Tieren nicht erlaubt ist.

 

 


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