Betreuungsgeld fördert Integration – Tausende osteuropäische Au-Pairs erwartet (Achtung Satire)
München – "Gutverdiener, Besserverdiener und Doppelverdiener – unser Vorschlag stellt alle relevanten Zielgruppen zufrieden." freute sich Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer, als sie den nicht zur Diskussion stehenden Kompromiss-Vorschlag der CSU zum Betreuungsgeld vorstellte. "Das Modell ist furchtbar einfach und gerecht: Alle Elternpaare, die ihre Kinder nicht in eine staatlich indoktrinierte Krippe stecken, bekommen 150,- € im Monat, egal, ob sie nun selbst betreuen oder arbeiten gehen." erklärte Frau Haderthauer. Es gehe um Familienförderung im klassischen Sinne (weswegen Alleinerziehende selbstverständlich ausgenommen seien), da komme es vor Allem auf die persönliche Bindung an.
"Viele Eltern betrachteten in der sensiblen Bindungsphase von unter Dreijährigen die Krippe als nicht ideal. Kleine Kinder brauchen eine feste Bezugsperson, und wenn die Eltern beide arbeiten, kann die auch gern Svetlana heißen." Hauptsache, sie sei nicht in einer staatlich geregelten Ausbildung dazu trainiert worden, den wehrlosen Kleinen so einen Unsinn wie Teilen-Lernen bei zu bringen. Mit staatlicher Förderung entstünden so Tausende fast unbezahlter Arbeitsplätze für osteuropäische Au-pairs. Es sei deshalb abstrus, das Betreuungsgeld als integrationshemmend zu bezeichnen.
Das sei aber nur ein Teilaspekt der Vorteile. "Die CSU hat immer auch das Wohl der Mittelschicht im Blick. Wir wollen die Integrationsförderung ja nicht gleich übertreiben. Deshalb wird das Betreuungsgeld unabhängig vom Einkommen in bar ausgezahlt." Eltern in prekären Verhältnissen und besonders solche mit Migrationshintergrund würden zuverlässig dieses Geld kassieren wollen und deshalb ihre Bälger zu Hause behalten, führte die bayrische Sozialexpertin aus. "Mittelmäßige Arbeitnehmer-Kinder kommen so immerhin in den Genuss einer KKfK, das heißt einer Kevin&Kopftuchmädchen-freien-KiTa." Die Kosten hierfür, schloss sie ihre Präsentation, seien nicht relevant, die trage schließlich der Bund.




