Es war nicht Mohammed
Der dänische Karikaturist, Kurt Westergaard, der nach dem versuchten Mordanschlag durch einen islamischen Extremisten nun rund um die Uhr unter Polizeischutz lebt, erklärte in einem Interview gegenüber der dänischen Zeitschrift „Politiken“ (englisch), dass die Abbildung des bärtigen Mannes mit der Bombe am Turban, seiner Absicht nach, keineswegs den islamischen Propheten Mohammed darstellen sollte. Mehrmals hätte er dies bereits erklärt, doch blieb sein Kommentar von den Medien unbeachtet. Westergaard hält radikale Imams dafür verantwortlich, dass gläubige Moslems, rund um die Welt, noch immer davon ausgehen, er hätte ihren Propheten darzustellen versucht. Was er gezeichnet hat, und diese Ansicht leuchtet durchaus ein, war das Portrait eines bärtigen Mannes, das an einen radikalen Islamisten erinnert. Doch wen kümmert’s, solange die falsche Auslegung Schlagzeilen bringt! Vielleicht Kurt Westergaard, doch der ist eben das Bauernopfer eines Medienspektakels.









