Montag , 5 Dezember 2016
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Barrierefreiheit durch digitale Komplexlösungen überwinden

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Inklusion ist ein Thema, das in Kindergärten und Schulen, in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz immer wichtiger wird. Menschen ohne Behinderungen verstehen unter Barrierefreiheit in erster Linie rollstuhlgeeignete Fahrstühle und Treppenhäuser, Badezimmer ohne Schwelle oder Rampen, mit denen die Auffahrt in öffentliche Einrichtungen oder Verkehrsmittel, in Schulen oder Behörden gelingt. Sicherlich sind auch diese Barrieren für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein großes Hindernis, doch stellen sie in der modernen und immer digitaler werdenden Gesellschaft nicht einmal das größte Problem dar. Viel tiefgreifender ist die Problematik, dass sich viele Barrieren durch digitale Hilfsmittel lösen und aus dem Weg räumen lassen würden. Doch trotz technischer Möglichkeiten und Kompetenzen wird in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig Gebrauch davon gemacht, wodurch Menschen mit Behinderungen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder dem Besuch eines Cafés trotz technischer Innovationen vor einer unüberwindbaren Barriere stehen und ihr Ziel nicht erreichen können.

Aktion Mensch weist in aktuellen Berichten auf die Möglichkeiten der Barrierefreiheit durch digitale Innovationen hin und gibt hilfreiche Tipps, wie sich diese im Alltag umsetzen und im Leben von Menschen mit Behinderungen integrieren lassen. Inklusion kann nur zur Normalität werden, wenn Begegnungen allerorts und zu jeder Zeit möglich sind. Hier helfen digitale Errungenschaften und vereinfachen das Leben der Menschen, die aufgrund von Geh- oder Sehbehinderungen, sowie Hörproblemen oder einer Querschnittslähmung auf barrierefreie Lösungen angewiesen sind und von den digitalen Möglichkeiten profitieren.

Aktion Mensch

Aktion Mensch bringt die digitale Überwindung von Barrieren ins Gespräch

Das Smarthome ist ein sehr gutes Beispiel, wie sich Barrieren mit digitaler Unterstützung abbauen und kompensieren lassen. Das ganze Zuhause kann über ein kleines Pad oder das Smartphone gesteuert und beleuchtet, beheizt, gelüftet, sowie geöffnet oder verschlossen und abgesichert werden. Um ins Haus zu gelangen oder ein Fenster zu öffnen, sind keine mechanischen Kräfte notwendig. Apps mit einer intuitiven Bedienung erleichtern den Alltag und übernehmen die Aufgaben, die durch eine Behinderung zur Unmöglichkeit werden. Moderne Haustechnik und digitale Lösungen mit Abstimmung auf den Nutzer ermöglichen auch Menschen mit Behinderung ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben.

Aktion Mensch

Während einige Menschen auf die Digitalisierung schwören, erzeugt sie bei anderen Menschen den Anschein von Science Fiction, die sich ihren Weg immer stärker in unsere Welt und Zeit bahnt. Bionische Körperteile oder über das Smartphone steuerbare Funktionen von Prothesen sind aber keine Zukunftsmusik, sondern könnten durchaus im Alltag bestehen und Einschränkungen durch Behinderungen kompensieren. Ein neuer Kampagnenfilm der Aktion Mensch schürt Aufmerksamkeit und soll für mehr Selbstverständlichkeit im Umgang mit behinderten und körperlich eingeschränkten Menschen sorgen. „Die neue Nähe“ heißt der Film, in dem es um die moderne Technik und ihren Einsatz im Alltag geht. Berührungsängste spielen in diesem Film keine Rolle, der sich primär auf neue Ideen stützt und diese als Bindeglied zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, sowie die gelebte Inklusion sieht.

Inklusion sollte nicht erst im Berufsleben, sondern bereits in der Schule und selbst im Kindergarten zum Thema werden. Der Kampagnenfilm rüttelt auf und zeigt die Normalität, mit der behinderte und nicht behinderte Menschen den Alltag gemeinsam bestreiten und das Miteinander als beiderseitige Bereicherung der Lebensqualität betrachten.

Ein barrierefreies Leben dank innovativer Technologien

Sicherlich kann beim Thema Behinderungen auch die neue Möglichkeit der Wissenschaft und Forschung ins Spiel gebracht werden, dennoch sollte diese nicht im Vordergrund der Gespräche und Lösungsentwicklung stehen. Es geht nicht darum, querschnittsgelähmten Menschen durch technische Bauteile das Laufen zu lehren oder sehbehinderten Menschen ein „Auge“ zu geben. Vielmehr steht Inklusion dafür, die Behinderungen als Normalität anzusehen und etwas für die Menschen zu tun, die aufgrund körperlicher Einschränkungen zum Beispiel keinen Lichtschalter betätigen oder sich erheben und ein Fenster öffnen können. Hier kommt die moderne Haustechnik ins Spiel und wird zum Mittelpunkt, um den herum sich verschiedene Fragen und Thesen aufbauen. Um die moderne Technologie bedienen zu können, muss die Nutzeroberfläche intuitiv gestaltet und einfach bedienbar, sowie verständlich aufgebaut sein. Die Forschung schreitet immer weiter in diese Richtung und entwickelt Apps, mit denen sich solche Herausforderungen meistern lassen. Dabei gehen die Protagonisten und Initiatoren von Aktion Mensch noch einen Schritt weiter. Sie fordern Förderungen für moderne Technologien, die nur noch erfolgen, wenn es sich um eine barrierefreie Lösung für alle Menschen handelt.

Aktion MenschJe intuitiver und vielseitiger ein Projekt im Rahmen der Barrierefreiheit ist, umso mehr Fördermöglichkeiten und Fördermittel gibt es. Unternehmer und Entwickler, Hersteller und Erfinder sollen mit dieser Maßnahme dazu angehalten werden, weiträumig zu denken und behinderte Menschen nicht auszuschließen. In diesem Punkt ist auch die Politik gefragt. Unterstützt diese Vorhaben mit barrierefreier Ausrichtung, könnten sich viel mehr Menschen über Innovationen freuen und ihren Alltag dank digitaler Unterstützung ohne Pflege und die Hilfe von Angehörigen, Freunden oder Mitarbeitern von Organisationen bestreiten. Es sind die kleinen Dinge, die ein Leben lebenswert machen und die Qualität des eigenen Daseins steigern. Dazu gehört, das sich behinderte Menschen in ihrem Haus oder in der Wohnung frei bewegen und die Dinge tun können, die Menschen ohne Behinderung als Selbstverständlichkeit erachten.

Fazit: Die neuen Medien, die neuen Technologien und die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt bieten Menschen mit Behinderung die Chance, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und Inklusion nicht nur zu wünschen, sondern sie zu leben. Mit jeder neuen intuitiven Idee und digitalen Entwicklung können Barrieren behoben und Probleme gelöst, Menschen glücklich gemacht und in der Gesellschaft integriert werden. Dabei fängt der Gedanke an ein barrierefreies Leben nicht erst im Großen, sondern bereits bei den kleinen Dingen im Alltag an. Wer jetzt umdenkt, kann einen wichtigen Beitrag für sich und Menschen mit Einschränkungen leisten.

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