Dienstag , 6 Dezember 2016
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71 Tote Flüchtlinge – Schlepper gefasst: Das Flüchtlingsdrama in Österreich

karteoesterreichIn einer Pressekonferenz geben österreichische Behörden Auskunft über die aktuellen Ermittlungen zu dem Flüchtlingsdrama in einem LKW auf einer österreichischen Autobahn. Die Zahl der Opfer musste bereits nach oben korrigiert werden. Ein Hauptverdächtiger und zwei weitere Verdächtige wurden gefasst.

Eisenstadt (Österreich). Die Aufklärung des Dramas um zahlreiche Flüchtlinge in einem Lieferwagen eröffnet neue schreckliche Details. Bislang gingen die Ermittler von 30-50 Todesopfern aus. Inzwischen wurde die Zahl auf 71 Tote beziffert, darunter vier Kinder acht Frauen und 59 Männer. Der LKW stand seit Mittwoch, etwa 24 Stunden auf der Autobahn A4 etwa 50 Kilometer von Wien entfernt und kam von Ungarn aus.

Bei dem Hauptverdächtigen handelt es sich um einen Bulgaren mit libanesischer Herkunft, auch die weiteren Verdächtigen kommen aus Bulgarien. Insgesamt wurden durch die Polizei sieben Verdächtige festgenommen, vier davon wurden bereits wieder freigelassen. Dementsprechend konzentrieren sich die Ermittlungen der österreichischen Behörden auf die drei Tatverdächtigen. Hierfür bedankt sich die, an der Pressekonferenz beiwohnende Innenministerin Johanna Mikl-Leitner von der ÖVP, bei den kooperierenden ungarischen Behörden. Dort sitzen die Verdächtigen in Haft.

Der Polizeidirektor gab weiterhin Auskunft, dass es in dem Lkw-Frachtraum keine Luftzufuhr gab. Die Menschen seien wahrscheinlich erstickt. Das jüngste Opfer war nur 1-2 Jahre alt.

Bildquelle: Wikipedia / TUBBS

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