Mittwoch , 18 Januar 2017
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Abmahnanwälte werden immer dreister – Nun werden auch noch Fuchs und Hund verklagt

So eine Partnerschaft findet man selten. Ein Hund und ein Fuchs hegen eine freundschaftliche Beziehung. Für viele Menschen ein Grund sich über diese emotionale Begebenheit zu freuen. Andere wollen den Tieren an den Pelz. Die zwei Tiere werden von einem Abmahnanwalt verklagt. Der Grund, diese Freundschaft steht unter Copyright. Doch wer steckt hinter dieser herzlosen Aktion?

Gerade in diesen Tagen sehnen sich viele Menschen nach ein wenig mehr Herzenswärme, wie sonst über das ganze Jahr nicht verteilt. Auch wenn es kitschig klingt, die Weihnachtszeit bietet ordentlich Platz für Wunder, und für schöne Geschichten gleichermaßen. Dass eine Geschichte aber derart für Aufsehen sorgt, damit hätten die beiden Tiere sicherlich nicht gerechnet. Die Freundschaft zwischen Hund und Fuchs ist selten, zuweilen gar nicht anzutreffen. Der Hund eher als Jäger des Fuchses bekannt. Dass es aber auch anders geht, zeigen die beiden Vertreter unterschiedlicher aber doch ähnlicher Tierrassen. Sie haben sich kennen und schätzen gelernt. Im winterlichen Norwegen haben sich ihre Wege gekreuzt und immer dann, wenn sie sich treffen, fangen sie an zu spielen, sich zu necken und zu knuffen. Sie ruhen sogar nebeneinander. Es ist ein Zusammenspiel wie es sich Menschen nicht schöner vorstellen können. Es immer besonders nett, wenn Tiere menschliche Wesenszüge annehmen, wer denkt dabei an das Jagdgewehr und die sonst so gepflegte jägerische Hatz?

Was anderen Menschen Freude bereitet, lässt anderen die Dollarnoten in die Augen fahren. Geschäftstüchtig ist der, der Kapital vermehrt und wenn nötig, anderen aus den Taschen zieht. So auch ein geschäftstüchtiger Anwalt, der sich öffentlich nicht zu seinem Auftraggeber bekennen möchte. Allerdings der Inhalt seiner Klage lässt stark vermuten, dass es sich hier um ein Unternehmen handelt, welches selber gerne Herzen erwärmt, besonders gern in der Winterzeit (aktuell auch wieder). Der Inhalt der Klage: Fuchs und Hund werden der unerlaubten kommerziellen Verbreitung geschützter Inhalte bezichtigt. Diese geschützten Inhalte beziehen sich auf einen Zeichentrickfilm Anfang der 80er Jahre. In diesem befreundeten sich ebenfalls ein Hund und ein Fuchs. Dieser Film erreichte großen kommerziellen Erfolg. Die realen Artgenossen werden in einem anwaltlichen Schreiben aufgefordert ihre Freundschaft zu beenden und für nichtig zu erklären. Neben einer Abmahnsumme berechnet sich der Streitwert auf 470.000 Dollar.

© Torgeir Berge
© Torgeir Berge

Die beiden Freunde haben inzwischen das Schreiben übermittelt bekommen und zeigen sich schockiert. Eine ebenfalls mit beiden Angemahnten befreundete Elchkuh erklärte inzwischen, der schlaue Fuchs habe sich inzwischen gründlich informiert und ein eigenes Statement abgegeben. Weder Hund noch Fuchs werden sich den Forderungen der Kläger stellen, der Grund ist einfach und unwiderlegbar. Ein Bruch des Copyrights bestehe nicht, da es sich bei der bekannten Geschichte um einen amerikanischen Jagdhund handelt. Die reale Freundschaft wird aber durch einen Schäferhund besiegelt.

Wie es scheint, habe sich der Abmahnanwalt dazu entschieden, die Forderung fallen zu lassen: “Man wolle die winterliche Idylle und die damit verbunden Herzenswärme nicht durch ein langes Verfahren stören. Die Anwaltschaft und die Mandanten wünschen weiterhin eine langlebige Freundschaft“.

Redaktioneller Zusatz:

Dieser Beitrag wurde unter der Absicht der Satire erstellt und veröffentlicht. Themen, Beschreibung und Standpunkte sollen absichtlich überspitzt wirken. Die Nähe zu bekannten Persönlichkeiten, Marken und Geschehnissen ist gegeben, jedoch spiegeln sie nicht unbedingt wahre Begebenheiten wieder.

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