Wer die Chancen nutzt stellt fest: Digital ist besser
Das Buch, das wir ihnen heute vorstellen möchten, beginnt mit einem Rückblick in die „gute alte Zeit“, als alles was wir in Sachen Information, Musik oder Film konsumiert haben noch analog war, sprich in gedruckter Form, via Fernsehen oder als Schallplatte, beziehungsweise Musikkassette. Wer wie die beiden Autoren Kai-Hinrich und Tim Renner in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren ist, wird sich noch gut daran erinnern. Alle jüngeren bekommen einen kleinen Überblick über das, was vor dem digitalen Zeitalter „In“ war, als noch niemand wusste was ein Download ist. Vorausgesetzt sie lesen „Digital ist besser".
Heute ist alles anders, jedoch keinesfalls schlechter, darauf legen die beiden Brüder durchaus wert, denn mit Einzug des Computers inklusive Internet und allen mittlerweile nicht mehr wegzudenkenden Plattformen und Möglichkeiten hat sich der Mensch vom reinen Konsumenten zum „Prosumer“ entwickelt, der mit Hilfe von ein paar Mausklicks selbst in der Lage ist, seine Meinung, seine musikalischen Vorlieben oder sogar eigene Produktionen in alle Welt zu verteilen. Blogs und Social Networks nehmen dabei einen zunehmend höheren Stellenwert ein.
Dass bei so einer digitalen Revolution der eine oder andere auf der Strecke bleibt erscheint logisch. Besonders leidtragend ist hier die Musikindustrie zu nennen, die durch illegale Downloads einen massiven Umsatzeinbruch erlebt hat. Aber es gibt auch Gewinner und wer die neuen Zeiten zu nutzen weiß wird auch in Zukunft seine Vorteile aus der Weiterführung der Popkultur ziehen.
Das Buch ist ein unterhaltsamer Mix aus Information und erlebter Geschichte mit Fokus auf das im obigen Absatz bereits genannte Wort „Popkultur“. Lesenswert für „Digital Natives“, besonders aber auch für diejenigen, die der unaufhaltsamen Digitalisierung eher kritisch gegenüber stehen. In vielen der abwechselnd von einem der Autorenbrüder geschriebenen Kapitel wird gezeigt, dass „digital wirklich besser“ ist und keinesfalls von einer Gefahr gesprochen werden kann.
Erschienen ist das 246 Seiten starke Buch im Campus-Verlag. Es kostet 22,00 Euro und ist im Buchhandel oder direkt hier erhältlich.









