Lob der Vielfalt - Die Natur geht uns alle an
Wir Menschen, und hier besonders alle, die in den sogenannten Industrieländern wohnen, haben uns bereits sehr weit von der Natur und der damit einhergehenden Natürlichkeit entfernt. Dabei ist eine gesunde und ausbalancierte Natur nicht nur im Sinne aller notwendiger Ressourcen mehr als wichtig, sondern gerade auch für das Leben, der nach uns folgenden Generationen, ein nicht zu verachtender Aspekt. In dem Jahrbuch Ökologie „Lob der Vielfalt“ lässt sich auf eine sehr interessante Art und Weise nachlesen, was rund um den Globus zum Thema biologischer Vielfalt und ökologischen Problemen geschieht und noch wichtiger, was weltweit unternommen wird, um ein zukünftiges Desaster zu vermeiden.
Das Buch wurde unter anderem deshalb in der Zusammenarbeit vieler Experten und Autoren geschrieben, um das allgemeine Wissen zu vermehren und zeitgleich eine Verbesserung der Kommunikation über die Biodiversität zu erzielen. Letztere ist für viele Menschen im ersten Moment nur selten ein verständnisvoller Begriff, wird jedoch in diesem Sachbuch aufgrund einer gut zu verstehenden Schreibweise bestens erklärt. „Lob der Vielfalt“ ist in mehreren Kapiteln unterteilt, die unter anderem durch einzelne Beiträge der Autoren bestimmte Themen aufgreifen. Hierunter fallen beispielsweise der „Bali-Fahrplan“, China als eine mögliche ökologische Bedrohung, arktische Ressourcen und die Entwicklung der arktischen Umwelt, die Frage, ob Subventionen der biologischen Vielfalt schaden oder auch das Setzen von neuen Prioritäten innerhalb der Thematik Bio-Kraftstoffe, sowie Trends und Innovationen im Bereich der Stadtästhetik, der Lebensmittel oder Chemikaliensicherheit.
Das Buch „Lob der Vielfalt“ liest sich mehr als interessant. Dass man sich lesend ein neues Wissen und Verständnis all der die Umwelt, und somit auch den Menschen, betreffenden Vorgänge in der globalen Politik, Wissenschaft oder auch Organisationen aneignet, ist zum Schärfen der persönlichen Wahrnehmung mehr als erfreulich. Vieles wird einem deutlich bewusster, denn nicht nur hier in Deutschland erfährt man über all diese wichtigen Themen nur einen Bruchteil dessen, was rund um den Globus in Sachen Natur geschieht. Abgerundet werden die reichhaltigen Informationen durch viele Daten und Fakten, die auch 2010 aktuell und nur unwesentlich verändert sind, welche ebenfalls kaum in den Medien auftauchen, jedoch beim Erfahren der selbigen oft genug ein erstauntes Kopfschütteln auslösen.
Fazit: Das „Jahrbuch Ökologie: Lob der Vielfalt“ ist ein sehr gelungenes Sachbuch, das, ohne einen mit zu vielen Fachbegriffen zu erschlagen, für ein gesteigertes Wissen sorgt, welches wiederum verdeutlicht, dass gerade auch der Einzelne seinen Teil dazu beitragen kann die Umwelt und all deren Lebewesen zu schützen. Hintergrundwissen der politischen Handlungen ermöglichen es zudem, im positiven wie negativen Sinne, hinter die Kulissen zu blicken und somit ein besseres Verständnis dafür entwickeln zu können, wenn neue Entscheidungen bezüglich Umweltfragen in den Medien auftauchen.









