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Absolut gefährlich – 1000 Dinge, die echt riskant sind

absolut gefaehrlich minicoverHeute schreibe ich über ein Sachbuch für Kinder und Jugendliche, das allerdings selbst für uns Erwachsene so manche neue Erkenntnis und Überraschung bereithält. „Absolut gefährlich – 1000 Dinge, die echt riskant sind“, als deutsche Ausgabe 2011 im Dorling Kindersley Verlag erschienen, erweist sich schon mit seiner Aufmachung als ungewöhnlich und lädt regelrecht mit einer gewissen Spannung dazu ein spontan mit dem Blättern und Lesen beginnen zu wollen.

Das Sachbuch überzeugt bereits optisch mit der Signalfarbe Rot und einem in Silber gestalteten Totenkopf, der neben dem unübersehbaren Glitzern zusätzlich eine Ausstanzung aufweist, die erste Eindrücke des Inhaltes anzeigt. Ein Cover, das gerade Kinder zu Begeisterungsstürmen verleitet und folgerichtig den Impuls auslöst, herausfinden zu wollen, was sich alles auf den 192 Seiten an Informationen versteckt. Und Informationen finden sich dann tatsächlich zuhauf.

Sieben Kapitel voller Gefahren umfasst „Absolut gefährlich – 1000 Dinge, die echt riskant sind“ und schon die Titel reizen durch einen kleinen Gruseleffekt erfahren zu wollen, was denn nun in der Vergangenheit und Gegenwart so gefahrenvoll sein soll. „Bösartige Natur“, „Furchtbare Forschung“, „Körperlicher Horror“ oder auch „Horrororte und Killerkulturen“ lauten denn auch einige der Kapitel und machen gerade Kindern Lust zum Lesen, was bekanntlich schon einmal nicht das Schlechteste ist.

Ich war wirklich erstaunt, wie die Macher dieses Sachbuches es geschafft haben mit einem kindgerechten Humor und der geschickten Wortwahl für viel Lese- und Lernspaß sorgen zu können. Nicht trockenes Büffeln ist bei „Absolut gefährlich“ angesagt, sondern mit reichlichem Gelächter und Spannung sich alltägliches und vergangenes Wissen anzueignen. Hierbei lernen die Kinder zum Beispiel warum Händeschütteln ebenso riskant sein kann wie manche Lebensmittel alles andere als ungefährlich sein können. Auch Fragen wie beispielsweise „Sind wir alleine im All?“, „Wie gefährlich sind niedliche Pandas?“ oder „Welche Probleme können bei einer Zeitreise auftreten?“ motivieren Mädchen und Jungen gleichermaßen sich nach zu nach durch das Buch zu lesen und es zudem immer wieder erneut in die Hand zu nehmen.

Sehr gut strukturierte und verständliche Texte werden in dem Buch durch witzige Bilder, Fotos und Zeichnungen zusätzlich aufgewertet. Selbst mir als Erwachsene hat das Durchstöbern und Entdecken des Buches sehr viel Spaß absolut gefaehrlich covergemacht und ich gebe gerne zu, dass ich noch einiges Neues lernen konnte. Somit langweilt man sich auch als „Großer“ nicht, wenn man mit seinem Nachwuchs gemeinsam die Gefahren des Lebens erforscht. Im Gegenteil, denn sich zusammen neues Wissen anzueignen wird mit viel Lachen und Grinsen zu einer äußerst spaßigen Angelegenheit. Und genau das macht dieses Sachbuch meines Erachtens so wertvoll und empfehlenswert: Mit Spaß lernen zu können.

„Absolut gefährlich – 1000 Dinge, die echt riskant sind“ ist im Dorling Kindersley Verlag erschienen, umfasst 192 Seiten und kann zu einem Preis von 16,95 € im Buchhandel oder direkt hier gekauft werden.

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